digitales schwergewicht: wadia s7i

Verfasst am 25. August 2010

Hinter stattlichen 25 Kilogramm würde man eher einen Verstärker vermuten, tatsächlich handelt es sich beim Wadia S7i allerdings um einen CD-Player. Wobei CD-Player eigentlich nicht die passende Bezeichnung für ihn ist. Der Wadia ist vielmehr eine überaus flexible DA-Wandlerschaltzentrale mit integrierter Vorstufe. Neben digitalen Ein- und Ausgängen gesellt sich auch eine USB-Schnittstelle hinzu. Die Signalverarbeitung vor der Signalwandlung überlässt der Wadia gänzlich schnellen Signalprozessoren – dadurch lassen sich sogar die Digitalfilteralgorithmen frei wählen. Upsampling gehört natürlich auch dazu. Nebem altbekannten WAV-Format, versteht sich der Wadia auch auf MP3, FLAC und WMA. Wobei diese Formate – mal abgesehen von dem theoretisch klanglich nicht komprimierten FLAC – bei einem High End CD-Player dieser Klasse wohl weniger von Bedeutung sein dürften.

Ein guter CD-Player beginnt schon beim Laufwerk, alleine hier sollen zwei Jahre Entwicklungszeit dahinter stecken. Wadia setzt zur Jittervermeidung die Eigenentwicklung “ClockLink” ein. Interessant dabei ist, dass sich “ClockLink” auch externen digitale Spielpartnern zuweisen lässt.

Die ausgesprochene Flexibilität und die integrierte Vorstufe machen den Wadia S7i zu einem ganz besonderen CD-Player, allerdings zu einem nicht ganz unbescheidenen Preis. Ayon bietet mit dem CD-5 einen ähnlich multifunktionalen CD-Player, allerdings mit einem ganz anderen Konzept und einer Röhren-Ausgangsstufe.

Den Wadia S7i gibt’s für 15’900 Euro.

Einen sehr ausfühlichen Test des Wadia S7i gibts in der image hifi Nr. 94.

Hier gehts zur Produkt-Website des Wadia S7i.